Wege zur Erinnerung – ein Förderprogramm des DPJW für gemeinsame deutsch-polnische Gedenkstättenprojekte

Im laufenden Jahr unterstützte das DPJW bereits zum fünften Mal mit einem speziellen Förderprogramm deutsch-polnische und trilaterale Projekte, die sich mit dem Themenfeld Nationalsozialismus beschäftigten.

Eingereicht wurden insgesamt 64 Projekte: 45 wurden im Rahmen von Schulpartnerschaften und 19 als gemeinsame Vorhaben von Jugendgruppen oder Organisationen und Einrichtungen der Jugendarbeit durchgeführt.

Ziel des Programms Wege zur Erinnerung ist es:

  • einer größeren Zahl Jugendlicher den gemeinsamen Besuch von NS-Gedenkstätten zu ermöglichen,
  • die intensive Auseinandersetzung mit dem Themenfeld Nationalsozialismus durch den Besuch ausgewählter Gedenkstätten zu fördern,
  • die Zusammenarbeit mit spezialisierten Bildungseinrichtungen zu ermöglichen, die Workshops über den Zweiten Weltkrieg, NS-Verbrechen und das Leben verschiedener sozialer Gruppen während der Zeit des Nationalsozialismus anbieten,
  • jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, Verbindungen zwischen historischen Ereignissen und den Problemen ihrer heutigen Welt zu suchen,
  • über menschliches Verhalten in der Vergangenheit nachzudenken und die eigene Haltung gegen Diskriminierung und Ausgrenzung, Antisemitismus und Rassismus zu stärken.

 

Die Jury wählte 47 Projekte aus, die eine Förderung in Höhe der vollen Festbeträge gemäß der DPJW-Richtlinien erhielten.

Die diesjährigen Anträge zeichneten sich durch eine hohe Qualität der geplanten Projekte aus. In vielen Projekten entdecken und erforschen junge Menschen die Geschichte ihrer eigenen Region. Wiederholt stieg die Zahl der Projekte in Deutschland. Dies ist ein Beleg dafür, dass die Organisatorinnen und Organisatoren der Begegnungen, wie auch die teilnehmenden Jugendlichen zunehmend erkennen, dass die NS-Zeit nicht nur in den ehemaligen nationalsozialistischen Konzentrationslagern auf dem Gebiet des damals besetzten Polens erfahrbar ist, sondern dass solche Orte auch in Deutschland selbst zu finden sind.

Die am häufigsten gewählten Projektorte waren die Gedenkstätten:

Kooperationspartner der Begegnungsprojekete waren u. a.:

 

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PROJEKT-KALENDER

Kontakt

 

Piotr Kwiatkowski

(für den schulischen Austausch)

 

Tel.: +49 331 2847933 (für Anrufende aus Deutschland)

Tel.: +48 22 5188932 (für Anrufende aus Polen)

 

E-Mail: piotr.kwiatkowski[at]pnwm.org

 

 

Dorota Bastos

(für den außerschulischen Austausch)

 

Tel.: +49 331 2847931

 

E-Mail: dorota.bastos[at]dpjw.org