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Projekte im Drittland

Seit 2018 können trilaterale Begegnungen auch im Land des Drittpartners gefördert werden. Das DPJW darf dafür jährlich 1 Prozent des Förderhaushalts verwenden.

Allgemeine Hinweise

1. Für Projekte mit und in Ländern der Östlichen Partnerschaft und Russland gelten Sonderregelungen! Genaue Infos dazu finden Sie hier.

2. Es gelten die aktuellen Richtlinien des DPJW.

3. Die Anträge werden direkt im jeweils zuständigen DPJW-Büro bearbeitet und nicht von den eventuell zuständigen Zentralstellen des DPJW.

4. Alle Abrechnungsunterlagen und Belege müssen nach Abschluss des Projekts fünf Jahre lang beim Antragssteller aufbewahrt werden.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

5. Die Partnerorganisationen / Partnerschulen aus Polen, Deutschland und Drittland haben in der gleichen Partnerkonstellation innerhalb der letzten fünf Jahre bereits mindestens ein Projekt in Polen und ein Projekt in Deutschland durchgeführt und abgerechnet.

6. Wenn die bereits durchgeführten Projekte nicht aus DPJW-Mittlen gefördert wurden, muss der Antragsteller anderweitig einen Nachweis vorlegen, dass bereits Projekte stattgefunden haben.

Wie fördert das DPJW?

7. Die Förderung der Programmkosten und der Sprachmittlung im Drittland wird vom deutschen oder polnischen Partner beantragt (im Antrag trägt sich der Partner als GASTGEBER ein) und über diesen bewilligt und abgerechnet.

  • Projekte im Drittland mit Partnern aus Ländern in Mittel- und Osteuropa (ohne Östliche Partnerschaft und Russland siehe Sonderregelungen oben)

Programm- und Sprachmittlerkosten werden in der Regel vom Partner aus Polen in PLN beantragt. Wenn die Programmkosten vom Partner aus Deutschland beantragt werden, wird die Bewilligungssumme in EUR in Anlehnung an die PLN-Festbeträge berechnet.

  • Projekte im Drittland mit Partnern aus allen übrigen Ländern

Programm- und Sprachmittlerkosten werden in der Regel vom Partner aus Deutschland in EUR beantragt. Wenn die Programmkosten vom Partner aus Polen beantragt werden, wird die Bewilligungssumme in PLN in Anlehnung an EUR-Festbeträge berechnet.

  • Reisekosten für polnische und deutsche Teilnehmenden werden mit der Kilometerpauschale anhand der einfachen Entfernung errechnet.

8. Vor- / oder Nachbereitungstreffen des Leitungsteams im Drittland ist nach oben genannten Regeln möglich, dh. der GASTGEBER kann die Kosten für Vor- /oder Nachbereitungstreffen des Leitungsteams für den Partner aus Drittland beantragen.

9. Vor- und/oder Nachbereitungstreffen der Jugendlichen in eigenem Land können nach den Richtlinien gefördert werden. Der GASTGEBER kann die Kosten für Vor- und/oder Nachbereitungstreffen für den Partner aus Drittland beantragen.

10. Es werden in der Regel nicht die vollen Festbeträge bewilligt. Die Höhe der im laufenden Jahr regulär bewilligten Festbeträge können in den Förderreferaten in Potsdam oder Warschau erfragt werden.

Wie wird der Antrag gestellt?

11. Zur Antragstellung nutzen Sie bitte das pdf.-Formular „Gemeinsamer Antrag“ und nicht das OASE-Portal.

12. Bei Antragstellung trägt sich als GASTGEBER der Partner ein, der die Förderung zu Programmkosten und Sprachmittlung beantragt. Das kann nur der polnische oder der deutsche Partner sein.

13. Als Gast trägt sich dann die zweite Partnerorganisation / Schule aus Deutschland oder Polen ein.

14. Die Daten des Partners im Drittland werden in der Anlage zum Antragsformular „Trilaterales Projekt“  erfasst, wobei der Punkt 2 unausgefüllt bleibt.

15. Der Punkt 9 des „Gemeinsamen Antrages“ bezüglich der Reisekosten wird sowohl vom polnischen als auch vom deutschen Partner ausgefüllt (die Seite 7 des pdf.-Antrags muss also zweimal eingereicht werden, für den deutschen Partner in EUR, für den polnischen Partner in PLN, unabhängig davon, welcher Partner die Programmkostenzuschüsse für den Aufenthalt im Drittland beantragt). 

Wie wird abgerechnet?

16. Zur Abrechnung müssen die bei deutsch-polnischen Begegnungen üblichen Nachweise vorgelegt werden. Diese werden jeweils im Bewilligungsschreiben aufgelistet.

17. Der Zuschuss zu den Programm- und Sprachmittlerkosten muss an den Partner im Drittland gegen Quittung ausgezahlt werden. Diese Auszahlungsquittung muss der Abrechnung beigelegt werden.

18. Erforderlich ist eine detaillierte Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben der Programmkosten. Ausgaben in der Währung des Gastlandes müssen nachvollziehbar (unter Angabe von Quelle und Datum des Umrechnungskurses) in EUR oder PLN umgerechnet werden.

19. Die Kopien der relevanten Quittungen sollen durch den polnischen oder deutschen Antragsteller bestätigt (Übereinstimmung mit dem Original) und in deutscher oder polnischen Sprache beschrieben werden.

20. Für alle Rechnungen, die vor Ort vom Partner im Drittland aus DPJW-Mitteln gefördert werden, muss der für die Abrechnung der Programmkosten zuständige Antragsteller (GASTGEBER) Kopien anfertigen und im Falle einer Prüfung vorlegen können.

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PROJEKT-KALENDER