„Gedenkstätten in Thüringen – Herausforderungen in der deutsch-polnischen Bildungsarbeit“ - Weiterbildung für Lehrkräfte und Mulitplikatoren

Die Stiftung Ettersberg – Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße lädt in Kooperation mit der Gedenkstätte Buchenwald und der Stiftung ›Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar zur Weiterbildung für deutsch-polnische Lehrkräfte und Multiplikator/-innen ein. Thema der Fortbildung: „Gedenkstätten in Thüringen – Herausforderungen in der deutsch-polnischen Bildungsarbeit“. Die Veranstaltung findet vom 23. bis 27. November 2019 in Erfurt und Buchenwald bei Weimar statt.

 

Die Gedenkstätte Buchenwald und die Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße beschäftigen sich mit der Aufarbeitung der beiden deutschen Diktaturen im 20. Jahrhundert. Dabei bieten sie auch internationalen Lerngruppen vielfältige Chancen zur Entwicklung einer multiperspektivischen Sicht auf historische Fragestellungen.

Sie veranstalten deutsch-polnische Bildungsformate an geschichtlich sehr unterschiedlichen Orten – einem ehemaligen Konzentrationslager und einem ehemaligen Untersuchungsgefängnis des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR.

Die  Veranstaltung hat zum Ziel, Betreuer/-innen der schulischen und außerschulischen internationalen Bildungsarbeit  mit Expert/-innen und Pädagogen/innen in Austausch zu bringen.

In der Weiterbildung nehmen sie ›grenzüberschreitend‹ historische Entwicklungen und Zusammenhänge in den Blick und vergleichen Formen politischer Unterdrückung und Verfolgung ohne zu bagatellisieren oder gleichzustellen. Zudem wird gesellschaftliches und insbesondere individuelles Handeln historischen Akteur/-innen im Mittelpunkt stehen.  

Zielgruppe

Die Weiterbildung richtet sich an Lehrkräfte und Multiplikator/-innen, die deutsch-polnische Austauschprogramme durchführen.  

Themen und Methoden

  • Inhaltliche Auseinandersetzung mit der Geschichte und Gegenwart der Erinnerungsorte (NS-Diktatur am Beispiel des KZ Buchenwald, die DDR-Diktatur am Beispiel der Erfurter Untersuchungshaftanstalt des MfS)
  • Gemeinsame dialogische Rundgänge zu unterschiedlichen historischen und gesellschaftspolitischen Fragestellungen
  • Praktisches Ausprobieren neuer Konzepte bzw. methodischer Ansätze der deutsch-polnischen Bildungsarbeit
  • Vermittlung von Formen der Bildungsarbeit / Museumspädagogik / Gedenkstättenpädagogik
  • Diskussion über Herausforderungen der historisch-politischen Bildungsarbeit in Deutschland und Polen
  • Erfahrungsaustausch mit den Fördermöglichkeiten des DPJW
  • Entwicklung deutsch-polnischer Partnerschaften

Termin und Tagungsort

  • vom 23. bis 27. November 2019 in Erfurt und Buchenwald bei Weimar | Thüringen

Teilnahmebedingungen

Die Fortbildung umfasst eine Unterbringung im Doppelzimmer, Verpflegung (Vollpension) sowie Programm und Fahrtkosten vor Ort. Teilnehmergebühren werden nicht erhoben, jedoch werden die deutschen Teilnehmenden gebeten, ihre Reisekosten selbst zu übernehmen.

Anmeldung

Ihr Anmeldeformular schicken Sie bitte mit einer Antwort (in Ihrer Muttersprache, 1000-1500 Zeichen) auf die folgenden Fragen: Wieso möchten Sie am Fachprogramm teilnehmen? Was erwarten Sie von der Weiterbildung? Welche Vorstellungen und Wünschen haben Sie? Welche  Erfahrungen bringen Sie mit?  an die folgende E-Mail-Adresse: cebulska@stiftung-ettersberg.de bis zum  31. August 2019. Unmittelbar danach erhalten Sie – sofern genügend freie Plätze zur Verfügung stehen – die Teilnahmezusage. Die Anzahl der Teilnehmenden ist auf 20 Personen begrenzt.

Projektsprachen

Die Weiterbildung wird simultan verdolmetscht.

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PROJEKT-KALENDER

Kontakt

 

Małgorzata Cebulska

Projektkoordinatorin & Veranstalter

Gedenk- und Bildungsstraße Andreasstraße

 

Tel.: +49 361 219212-13

 

E-Mail: cebulska@stiftung-ettersberg.de

 

www.stiftung-ettersberg.de