Gäste des DPJW-Sommerfests in Warschau würdigten 3 Millionen Teilnehmende am Jugendaustausch

Rund 100 Gäste des DPJW-Sommerfests in Warschau würdigten am 13. Juni, dass bereits 3 Millionen Deutsche und Polen an Jugendaustauschprojekten teilgenommen haben, die vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk gefördert wurden. Den symbolischen dreimillionsten Teilnehmenden gab es im Mai bei einer Jugendbegegnung in Radowo Małe. Karen und Kinga, die an dem Projekt teilgenommen hatten, nahmen vor Ort die Glückwünsche entgegen.

Diskussion über die Bedeutung des Austausches

Zu den Sommerfest-Gästen im Restaurant „Biała” in Warschau zählten Vertreterinnen und Vertreter aus Jugendarbeit und Bildung, Politik und Verwaltung. Im Mittelpunkt des Abends standen jedoch die Jugendlichen der Begegnung in Radowo Małe und ihre Organisatorinnen und Organisatoren: Schülerinnen und Schüler von der Mittelschule Unterschleißheim und ihrer Partnerschule aus Radowo Małe (Westpommern) sowie Vertreter der Jugendbegegnungssstätte am Tower aus Oberschleißheim und des Vereins „WIS” (Freigesellschaftliche Initiativen).

 

Im Gespräch erklärten sie, dass der Schlüssel für gute Zusammenarbeit in guter Kommunikation liegt und im Verständnis für interkulturelle Unterschiede. Die Teilnahme an einem Austausch ist etwas Besonderes für junge Leute und oft ein Wendepunkt in ihrem Leben, an dem die gesamte Familie beteiligt ist. Sie knüpften damit an die Aussagen in dem Film an, der beim Sommerfest gezeigt wurde. Dort berichteten ehemalige Austauschteilnehmende, wie die Erfahrungen von damals ihr Leben beeinflusst haben.

Glückwünsche vom Bildungsminister und Botschafter

Der Unterstaatssekretär im Polnischen Ministerium für Nationale Bildung, Maciej Kopeć, erklärte in seiner Ansprache, dass Jugendaustausch ein wichtiges Element ist, um Stereotype zu überwinden. Der Austausch solle ausgedehnt werden auf neue Zielgruppen.

Der deutsche Botschafter in Warschau, Rolf Nikel, gratulierte dem DPJW sowie allen Lehrkräften, Vertreterinnen und Vertretern von Jugendbegegnungsstätten, Vereinen und anderen Jugendeinrichtungen, die Austausch organisieren: „3 Millionen Jugendliche – das ist fast zweimal die Einwohnerzahl Warschaus und nur etwas weniger als die Einwohnerzahl ganz Berlins! Darauf können Sie, darauf können alle, die sich um den Jugendaustausch kümmern, sehr stolz sein.“

Musik des Austauschs

Musikalisch umrahmt wurde das Sommerfest von der Gruppe „Fatamorgana“, Preisträger mehrerer Musikwettbewerbe. Die Gruppe, die sich aus Teilen des Jugendchores „Tutti“ des Städtischen Kulturzentrums in Zawiercie zusammensetzt, nimmt am deutsch-polnischen Austauschprojekt „Deutsch-Polnische Zwischentöne“ der Partnerstädte Zawiercie und Bornheim teil.

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