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„Zukunftsgestalter“ verändern die Welt

Mit dem Ziel die Welt besser zu gestalten und selbst eine solche Veränderung für selbige zu sein, trafen sich 65 Jugendliche aus Polen, Deutschland, Tschechien und der Ukraine vom 1. bis zum 5. Februar im Kurt-Löwenstein-Haus in Werftpfuhl bei Berlin zum deutsch-polnischen Jugendgipfel „Zukunftsgestalter". Die Veranstaltung haben wir in Zusammenarbeit mit der Kreisau-Initiative Berlin auf die Beine gestellt.

„Wir schauen nicht weg"

„We must be the change, we wish to see", sagte Mahatma Gandhi. Warum Veränderung? Für die Jugendlichen ging es um eines: „Wir schauen nicht weg, sondern setzen uns ausgiebig mit der Umweltproblematik auseinander." Das hatten sie bereits im vergangenen Jahr als Teilnehmerinnen und Teilnehmer an unterschiedlichsten deutsch-polnischen und trilateralen Projekten im Rahmen von „Treffpunkt übermorgen", unserem Jugendpreis, erfahren.

Zum Denken anregen

Beim Jugendgipfel kamen junge Repräsentanten aller Finalprojekte zusammen und stellten sich gegenseitig ihre Projekte vor: vom Bau ökologischer Schulhofmöbel, über die Auseinandersetzung mit verschiedenen Energiequellen, darunter die Besichtigung eines Atomkraftwerks, bis hin zum Dreh kreativer Filme, die zum Denken anregen sollen.

Information und Kreativität

Im fünftägigen Programm lernten sie in Form von unterschiedlichen Workshop-Angeboten mehr über Umwelt, verantwortliches Verhalten und die alltäglichen Probleme eines nachhaltigen Lebenswandels. Neben Diskussionen und Informationen konnten sie beim Bedrucken von T-Shirts und Taschen sowie beim Theaterspielen kreativ werden.

Verantwortungsbewusstes Handeln

Zum Abschluss des Jugendgipfels trafen sich die Jugendlichen mit deutschen und polnischen Experten aus Umweltschutz und Politik zu einer Podiumsdiskussion über die Ziele nachhaltiger Entwicklung und deren Umsetzung. Die Jugendlichen warfen sowohl die Frage nach verantwortungsbewusstem Alltagshandeln auf, als auch nach den dringlichsten Veränderungen auf unserem Globus. Konkret wollten sie wissen:

     

  • Wie setzen Sie die Ziele der nachhaltigen Entwicklung im Alltag um?
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  • Was halten Sie davon, Bildung für nachhaltige Entwicklung als Unterrichtsfach einzuführen?
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  • Stellen Sie sich vor, Sie hätten alle nur denkbaren Mittel - welche Veränderungen würden Sie als Erstes angehen?
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„Wir hoffen, dass unsere neu gewonnen Freundschaften uns lange erhalten bleiben und wir gemeinsam auch weiterhin stark sind für die Umwelt", meint Klaas Opitz, Freiwilliger des Angelus-Silesius-Hauses aus Wrocław, der am Gipfel teilgenommen hat. „Ich freue mich schon auf die nächsten Projekte."

 

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