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„Wege zur Erinnerung“ - Förderprogramm für gemeinsame deutsch-polnische Gedenkstättenprojekte

Die schwierige deutsch-polnische Beziehungsgeschichte, insbesondere der Zweite Weltkrieg, steht thematisch oft im Zentrum deutsch-polnischer Jugendbegegnungen. Die gemeinsame Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist eine notwendige Grundlage für Überlegungen zu Gegenwart und Zukunft.

In einem speziellen Programm zur Förderung deutsch-polnischer und trilateraler Gedenkstättenprojekte stellt das Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW) 2016 bis zu 250.000 Euro zur Verfügung.

Lernen aus der Geschichte

Das Jugendwerk möchte erreichen, dass noch mehr deutsch-polnische bzw. trilaterale Gruppen im Rahmen ihres Jugendaustausches eine NS-Gedenkstätte besuchen und das pädagogische Angebot der Gedenkstätten oder der Bildungseinrichtungen vor Ort nutzen.

Die geförderten Begegnungen sollen darauf abzielen, den Jugendlichen ein „Lernen aus der Geschichte für eine gemeinsame europäische Zukunft“ zu ermöglichen. Sie verstehen sich daher auch als ein Beitrag zum Kennenlernen des jeweiligen Nachbarn und zur Völkerverständigung.

Wichtig ist uns, dass die Jugendlichen erfahren, was in der Zeit des Nationalsozialismus an den jeweiligen besuchten Orten geschehen ist. Sie sollen Fragen zu den gesellschaftlichen Kontexten und Ursachen der Verbrechen erörtern.

Förderung mit vollen Festbeträgen

Solche Projekte erfordern eine besondere Vor- und Nachbereitung der Jugendlichen und Betreuerinnen und Betreuer sowie oft  eine Unterstützung durch die Pädagoginnen und Pädagogen der Gedenk­stätten oder  von anderen Bildungseinrichtungen vor Ort.

Aufgrund dieser Anforderungen möchte das DPJW mit seinem Förderprogramm diese Projekte finanziell besser unterstützen. Falls diese zum Förderprogramm „Wege zur Erinnerung“ qualifiziert werden, können diese Projekte mit vollen Festbeträgen nach den DPJW-Richtlinien gefördert werden.

Jugendliche aus Polen, Deutschland und einem Drittland

Mit dem Förderprogramm möchten wir Jugendliche aus Deutschland, Polen und ggf. einem Drittland unterstützen, die gemeinsam eine NS-Gedenkstätte in Deutschland oder Polen besuchen und sich intensiv mit der Thematik des Nationalsozialismus auseinandersetzen.

Anträge können Schulen sowie Jugendgruppen und  -einrichtungen stellen.

Gedenkstätten im Sinne des Förderprogramms sind Orte des Erinnerns und des Gedenkens an die Opfer des nationalsozialistischen Terrors: Stätten auf dem Gebiet der ehemaligen Ghettos, die damaligen Gefängnisse und Euthanasiestationen, Orte an denen Massenverbrechen stattfanden sowie die ehemaligen Arbeits-, Konzentrations- und Vernichtungslager.

Detaillierte Informationen, Kriterien des Förderprogramms und Hinweise zur Antragstellung finden Sie im Flyer in der rechten Spalte.

Antragstellung

Die Antragstellung erfolgt direkt an das DPJW. Im Titel Ihres Projekts bitten wir den Namen des Förderprogramms „Wege zur Erinnerung“ zu vermerken.

Für die Beantragung der Fördermittel füllen Sie bitte das DPJW-Antragsformular (in traditioneller Form oder online im OASE-System) und ein ergänzendes Online-Formular aus: für den schulischen Austausch oder den außerschulischen Austausch.

Antragsfristen

Anträge für Projekte, die im Jahr 2016 stattfinden, können Sie spätestens bis zum 31. März 2016 einreichen.

Ob Ihr Projekt im Rahmen des Förderprogramms "Wege zur Erinnerung" unterstützt werden kann, erfahren Sie bis zum 30. April 2016.

Die Entscheidung der Jury ist endgültig und unanfechtbar – der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


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PROJEKT-KALENDER

Kontakt

 

Piotr Kwiatkowski  (für den schulischen Austausch)

Tel.: +49 331-2847933 (für Anrufende aus Deutschland)

 

Tel.: +48 22-5188932 (für Anrufende aus Polen)

 

E-Mail: piotr.kwiatkowski@pnwm.org

 

Dorota Bastos (für den außerschulischen Austausch)

 

Tel.: +49 331-2847931

 

E-Mail: dorota.bastos@dpjw.org