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Deutsch-Polnischer Jugendpreis „Gemeinsam in Europa. Ein Ziel“

Die Bewerbungsphase für den Wettbewerb um den Deutsch-Polnischen Jugendpreis „Gemeinsam in Europa. Ein Ziel“ ist abgeschlossen. Für die nächste Phase des Wettbewerbs haben sich die 20 interessantesten Projekte (jeweils 10 in den Kategorien schulischer und außerschulischer Austausch) qualifiziert. In der rechten Spalte finden Sie eine Liste der Finalisten.

 

Jetzt wenn die Finalprojekte feststehen, können die Finalisten ihre Förderanträge für die Jugendbegegnungen zum Deutsch-Polnischen Jugendpreis nach dem Vorbereitungsseminar Ende November 2017 stellen. 2018 werden die Finalprojekte dann ihre Jugendbegegnungen umsetzen. Anschließend wird erneut eine deutsch-polnische Jury die Sieger küren.

 

Worum geht es?

Seit einiger Zeit mehren sich in Europa nationalistische und fremdenfeindliche Tendenzen, die ein friedliches Miteinander erschweren. Daher setzt sich das DPJW dafür ein, dass Vielfalt bewusst erlebt, verstanden sowie als Wert erkannt und nicht als Bedrohung angesehen wird. Mit dem Deutsch-Polnischen Jugendpreis ruft das DPJW Jugendliche dazu auf, sich gemeinsam für eine Gesellschaft einzusetzen, die geprägt ist von kultureller, religiöser, weltanschaulicher und sprachlicher Vielfalt. Der Jugendpreis knüpft an die europäischen Werte Freiheit, Gleichheit und Solidarität an – als Basis für die Zusammenarbeit junger Menschen in Europa und als Motivation für ihre Beziehungen.

 

Woher kommen Stereotype und Vorurteile? Warum werden Menschen ungleich behandelt – auf Grund ihres sozialen Status,  Geschlechts, Alters, einer Behinderung, ihrer sexuellen Orientierung, ihres Lebensstils, ihrer Herkunft oder Religion? Wie ist das Verhältnis zwischen Minderheiten und Mehrheiten? Mit diesen und weiteren Fragen über ein Leben in einer  offenen, toleranten Gesellschaft sollen sich deutsch-polnische Jugendgruppen während ihrer Begegnungen beschäftigen. Die Jugendlichen sollen so erfahren, wie sie einander mit Verständnis begegnen, Stereotype und Vorurteile durchbrechen und  wie sich gegen Diskriminierung stark machen können. 

Wann findet der Wettbewerb statt?

Der Wettbewerb teilt sich in drei Phasen:

Erste Phase (bis Ende 2017)

  • bis 20. September 2017 Einreichung der Projektskizzen über das bereitgestellte Online-Formular
  • Oktober 2017 Auswahl der Finalteilnehmenden des Wettbewerbs in den Kategorien schulischer und außerschulischer Austausch (insgesamt bis zu 20 Projekte)
  • 27. – 30. November 2017 Einführungsseminar für die Finalteilnehmenden des Wettbewerbs in Kreisau, Polen, (je eine Person aus Deutschland, Polen und einem evtl. Drittland)

 

Das Seminar bietet Gelegenheit, die einzelnen Projektideen mit Unterstützung von Trainer/-innen und Experten/Expertinnen zu präzisieren, Erfahrungen auszutauschen und Netzwerke zu bilden.

 

Zweite Phase (1.Januar – 31.Oktober 2018)

  • Umsetzung der Finalprojekte

 

Dritte Phase (Januar/Februar 2019)

  • Abschlusstreffen und Präsentation der Finalprojekte
  • Jurysitzung und feierliche Verleihung des Deutsch-Polnischen Jugendpreises 

Was kann man gewinnen?

Es wird je ein Hauptpreis in den Kategorien schulischer und außerschulischer Austausch verliehen. Die Höhe des Preisgeldes für jeden Projektpartner beträgt 3 000 Euro (insgesamt 6 000 Euro für ein bilaterales Projekt und 9 000 Euro für ein trilaterales Projekt). Darüber hinaus werden Auszeichnungen in Form von Sachpreisen zuerkannt.

Projekte, die sich für die Finalrunde qualifizieren, werden mit bis zu 150% der in den DPJW-Richtlinien angegebenen Festbeträge gefördert.

Worauf ist zu achten?

Die eingereichten Vorschläge werden anhand folgender Kriterien bewertet:

  • Kreativität und Innovation in der Herangehensweise an das Thema und die Ziele des Wettbewerbs
  • Berücksichtigung der deutschen und polnischen Perspektive sowie Bezug des Projektes zu den Interessen und zum Alltag von Jugendlichen
  • Beteiligung der Jugendlichen an der Vorbereitung, Gestaltung und Nachbereitung
  • Partnerschaftliche Zusammenarbeit der beteiligten Träger
  • Entwicklung neuer, lokaler Initiativen und deutsch-polnischer Kooperationen in der diversitätsbewussten Bildungsarbeit

 

Vorrang haben Projekte, die sowohl in Deutschland als auch in Polen stattfinden – entweder während eines Treffens oder als Besuch und Gegenbesuch. Für die Arbeitssprache während des Projekts gibt es keine Vorgaben. Die Wahl des Themas, der Begegnungsform und der verwendeten Methoden steht den Teilnehmenden und Projektleiterinnen und Projektleitern frei. Die Jugendbegegnung selbst sollte jedoch mindestens vier bis maximal 28 Programmtage dauern.

 

Wichtig: Alle Anmeldedokumente müssen in polnischer und deutscher Sprache eingereicht werden!

Voraussetzung für die Teilnahme am Wettbewerb um den Deutsch-Polnischen Jugendpreis ist die Anerkennung der Wettbewerbsregeln.

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PROJEKT-KALENDER